„Ihr Pfad zur Nachhaltigkeit?“ – Umfrage an Fondsanbieter

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Die Finanzbranche ist dabei, sich neu auszurichten. Dies betrifft besonders die Frage, wie die Akteure mit den Herausforderungen unserer Zeit umgehen. Für die meisten Akteure ist „Nachhaltigkeit“ noch Neuland, auch wenn oft anderes behauptet wird. „Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA“, so lautet die Botschaft etlicher Unternehmen.

„Ansprechendes Design und wohlklingende Bekenntnisse zur sozialen und ökologischen Verantwortung reichen nicht aus“, heißt es in unserem Anschreiben an 90 Gesellschaften.

Der Aktionsplan der EU zur Umgestaltung des Finanzmarktes hin zur nachhaltigen Entwicklung hat bereits einiges bewirkt. So verpflichtet die Offenlegungsverordnung (SFDR) alle Anbieter von Finanzanlagen zu verbindlichen Aussagen, wie sie sich zur Nachhaltigkeit positionieren. Bislang gibt es jedoch keine klareren Definitionen, was die Tür zum Green-Washing offen lässt.

Deshalb möchte ökofinanz-21 wissen, wie die jeweiligen Gesellschaften und ihr Fondsmanagement mit dem Thema Nachhaltigkeit umgehen. Finanzberaterinnen und –berater sowie Vermögensverwalter müssen spätestens ab August 2022 die so genannte Nachhaltigkeitspräferenz ihrer Kundschaft beachten. „Als freie Beraterinnen und Berater sind wir gehalten, die Angebote am Finanzmarkt zu sichten, auf Plausibilität und Glaubwürdigkeit zu prüfen, den Investoren zugänglich zu machen und damit Finanzströme umzulenken,“ schreibt ökofinanz-21.

Das Anschreiben und den Fragenkatalog finden Sie hier zum Download.

„Wir erhoffen uns viele Rückmeldungen bis Ende September“, so der Vorsitzende Marcus Brenken. Damit wollen wir auch zu mehr Klarheit und Transparenz in die Debatte um die Taxonomie beitragen. Nach der Auswertung wird ökofinanz-21 berichten.

 

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