Finanzströme umfassend in Richtung Nachhaltigkeit lenken.

Mit einer gemeinsamen Stellungnahme haben sich einige Verbände in der Debatte um eine zukunftsfähige Ausrichtung der Finanzwirtschaft zu Wort gemeldet. Gemeinsam mit der Investorengemeinschaft CRIC (Corporate Responsibility Interface Center), dem Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) und der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) begrüßt das Beraternetzwerk ökofinanz-21 die Initiative aus der EU-Kommission, die Finanzwirtschaft verbindlich auf Ziele der nachhaltigen Entwicklung auszurichten. Einige Aspekte sind aus Sicht der vier Verbände noch zu präzisieren. Der angestoßene Prozess für eine systematische Erfassung und Steuerung muss die Ziele der UN-Agenda 2030 (SDGs) und bereits bestehende Aktivitäten und Expertisen aufnehmen und die Zivilgesellschaft einbinden. Die Finanzwelt habe eine große Verantwortung, damit Wirtschaft, Gesellschaft und Politik die großen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte bewältigen können. „Mit dem ‚Action Plan on Sustainable Finance‚ gibt es einen gewaltigen Impuls, Geldströme künftig dahin zu lenken, wo sie den Menschen und der Natur dient. Es geht um nicht weniger als daum, die Zukunft für unsere Kinder und Enkel auf dieser Erde zu gestalten und zu sichern,“ sagt Ingo Scheulen für ökofinanz-21.

Die vollständige Erklärung der vier Verbände finden Sie hier zum Download.

Der 5. Marktplatz Nachhaltige Investments steht ebenfalls unter dem Motto „Wandel durch nachhaltiges Investieren“. Alle, die mit Geld etwas bewegen wollen, vor allem Finanzberater*innen, sind herzlich eingeladen: am 6. November in Ladenburg (bei Mannheim). Infos und Anmeldung hier.

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