Die Welt des Grünen Geldes ist in den letzten Jahren aus der Nische herausgekommen. Längst verbindet sich damit nicht nur Ökologie im engeren Sinne.
Viele Akteure rund um ethische und ökologische Geldanlagen sowie soziale Beteiligungsmodelle beziehen sich auf das Leitbild der Agenda für das 21. Jahrhundert, wie sie die Brundtland-Kommission 1987 beschrieben hat:
„Entwicklung zukunftsfähig zu machen, heißt, dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können.“Mit anderen Worten: Wir sind aufgefordert, diese Welt unseren Kindern und Enkeln so zu hinterlassen, dass sie mindestens die gleichen Lebenschancen haben wie wir.
Die erste UN-Konferenz (UNCED) in Rio 1992 hat das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung (sustainable development) als Verpflichtung für die internationale Staatengemeinschaft formuliert. Auf Folgekonferenzen, wie die von Kyoto 1997 und Johannesburg 2002, wurde versucht, die Ziele in konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Nachhaltigkeit ist nur eine ungenaue Übersetzung des englischen Wortes „sustainability“. Es beinhaltet nicht nur die ökonomische Nachhaltigkeit, sondern auch soziale und ökologische Fragen. Im englischsprachigen Raum wurde für „grünes Geld“ der Begriff Socially Responsible Investment geprägt.
Doppelte Rendite
Nachhaltigkeit ist mehr. Wir von ökofinanz-21 verlangen, dass es bei Vorsorge und Vermögen nicht nur um Rentabilität und Kostentransparenz geht. Das Geld unserer Kunden und Mandanten soll einen gesellschaftlichen Mehrwert für unsere Zukunft bringen.
Investitionen in nachhaltige Projekte können schon auf mittlere Sicht eine bessere Rendite bringen als herkömmliche Geldanlagen.
Voraussetzung ist natürlich, dass „gut gemeint“ auch „gut gemacht“ ist. Deshalb prüfen wir die Angebote des Marktes nicht nur nach ethischen Qualitäten, sondern auch daraufhin, ob sie solide und ökonomisch in Ordnung sind.
Nachhaltige Investmentfonds
Der Aufbau einer nachhaltigen und langfristigen Partnerschaft mit privaten und institutionellen Anlegern ist unser oberstes Ziel.
Mehr als 300 nachhaltige Fonds werden mittlerweile in Deutschland angeboten. Ein Teil dieser Fonds investiert nicht nur in Aktien, sondern auch in fest verzinsliche Papiere, die ebenfalls einer Nachhaltigkeitsüberprüfung unterzogen werden. Leider gibt es – wie anderswo – auch hier Etikettenschwindler. Ob der Inhalt auch der Verpackung entspricht, oder ob es sich um “Green-Washing” handelt, muss immer neu geprüft werden.
Grüne Beteiligungen
Unternehmensbeteiligungen oder Direktinvestitionen leisten einen unmittelbaren Beitrag zur Erhöhung des Eigenkapitals und der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Somit können sozialverantwortlich arbeitende Unternehmen, die nicht börsennotiert sind, direkt gefördert werden. Grüne Beteiligungen finden Sie im bereich der erneuerbaren Energien, Immobilien und Clean Technologies.
SRI: Socially Responsible Investment
Neben den ökonomischen Aspekten berücksichtigen SRI-Produkte ökologische, soziale und ethische Kriterien einer Geldanlage.
Diese Investments berücksichtigen die Werte der Märkte und Anleger. Innerhalb des SRI unterscheiden wir Negativselektion, Positivselektion und Engagement.

