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	<title>ökofinanz-21 e.V.</title>
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	<description>Netzwerk für nachhaltige Vermögensberatung</description>
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		<title>Marktentwicklung nachhaltige Fonds: Starke Zunahme im ersten Quartal 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 11:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Döppeler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grünes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltiges Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach Angaben des &#8220;Sustainable Business Institute&#8221; waren zum 31.03.2012 insgesamt 375 nachhaltige Publikumsfonds mit einem Volumen von rd. 34 Mrd. Euro in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Gegenüber dem Jahresanfang konnte ein Zuwachs von 18 Fonds festgestellt werden: 25 Fonds wurden in das Universum der Fondsdatenbank neu aufgenommen. Diese Fonds wurden neu aufgelegt oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach Angaben des &#8220;Sustainable Business Institute&#8221; waren zum 31.03.2012 insgesamt 375 nachhaltige Publikumsfonds mit einem Volumen von rd. 34 Mrd. Euro in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Gegenüber dem Jahresanfang konnte ein Zuwachs von 18 Fonds festgestellt werden: 25 Fonds wurden in das Universum der Fondsdatenbank neu aufgenommen. Diese Fonds wurden neu aufgelegt oder haben ihre Anlagestrategie auf &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; umgestellt. 7 Fonds wurden in dem Zeitraum geschlossen oder mit anderen Fonds zusammengelegt. Das Fondsvolumen erhöhte sich im Vergleich zum 31.12.2011 um rd. 11%.</p>
<p style="text-align: justify;">Interessant ist die Performance-Bandbreite der einzelnen Assets (nur bezogen auf Fonds, die bereits zum 31.12.2011 bestanden:</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="123"></td>
<td valign="top" width="123">
<p align="center"><strong>Anzahl</strong></p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="center"><strong>Volumen in</strong></p>
<p align="center"><strong>Mrd. EURO</strong></p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="center"><strong>Niedrigste Performance</strong></p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="center"><strong>Höchste Performance</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="123"></td>
<td valign="top" width="123"></td>
<td valign="top" width="123"></td>
<td valign="top" width="123"></td>
<td valign="top" width="123"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="123">Aktienfonds</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">205</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">21,6</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">-2%</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">+20%</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="123">Rentenfonds</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">57</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">6,0</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">-4%</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">+15%</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="123">Mischfonds</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">68</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">5,0</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">-3%</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">+19%</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="123">Dachfonds</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">16</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">0,6</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">+2%</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">+9%</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="123">ETFs</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">24</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">0,6</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">-1%</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">+13%</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="123">Microfinance</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">5</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">0,6</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">0%</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="right">+1%</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nähere Informationen hierzu unter <a href="http://www.sustainable-investment.org">www.nachhaltiges-investment.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeitsfonds: Verpackung und Inhalt müssen stimmen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 14:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Döppeler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grünes Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltiges Investment]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang April wurde eine Studie veröffentlicht, in der Nachhaltigkeitsfonds auf die Einhaltung von ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien untersucht werden. Die Studie wurde initiiert von der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen.  Analysiert wurden  10 Investmentfonds von den insgesamt rd. 300 in Deutschland zugelassenen Fonds, die für sich reklamieren, Kriterien der Nachhaltigkeit zu beachten. Das Ergebnis der Studie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Anfang April wurde eine Studie veröffentlicht, in der Nachhaltigkeitsfonds auf die Einhaltung von ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien untersucht werden. Die Studie wurde initiiert von der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen.  Analysiert wurden  10 Investmentfonds von den insgesamt rd. 300 in Deutschland zugelassenen Fonds, die für sich reklamieren, Kriterien der Nachhaltigkeit zu beachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ergebnis der Studie zeigt: die Mehrheit der untersuchten Fonds enthalten trotz Nachhaltigkeits-Screening Titel aus den Branchen Atomkraft, Rüstung, Öl-und Gasexploration. Das Ziel der Anleger, gerade durch ein Investment in Nachhaltigkeitsfonds eine Kapitalanlage in die obigen „Gift-Branchen“ zu vermeiden, wurde  verfehlt.  Da lediglich 3% der Nachhaltigkeitsfonds untersucht wurden, ist die Studie allerdings nur als Stichprobe zu werten.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Unterschied zu einigen Medien sind wir vom Berater-Verband „ökofinanz-21 e.V.“ über das Ergebnis der Studie nicht verwundert.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine der wichtigsten Aufgaben unserer angeschlossenen Berater besteht darin zu prüfen, in wie weit die vom Kunden gewünschten Positiv- bzw. Ausschlusskriterien der jeweiligen Kapitalanlagen eingehalten werden. Unsere Aufgabe besteht also darin „die Spreu vom Weizen zu trennen“. Leider müssen wir dabei feststellen, dass es sich – um bei dem Bild zu bleiben &#8211; bei den angebotenen Investmentfonds in der Mehrzahl um „Spreu“ und nicht um „Weizen“ handelt. Bei einigen der untersuchten 10 Aktienfonds verrät schon der erste Blick (zum Beispiel auf die 10 größten Einzeltitel im Fonds), dass es sich um Etikettenschwindel handelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Gründe hierfür sind unserer Meinung nach zum Einen mangelnde Transparenz der Investmentfonds und zum Anderen mangelnde Mindest-Standards, die den Nachhaltigkeitsbegriff näher beschreiben und zur Grundlage für eine Zulassung von Nachhaltigkeitsfonds machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hilfreich dabei ist die regelmäßige, z. B. monatliche Offenlegung aller in einem Investmentfonds enthaltenen Einzeltitel, einschließlich der Derivate-Engagements. So kann sich der Anleger und Berater ein detaillierteres Bild von der tatsächlichen Umsetzung der Nachhaltigkeitskriterien machen. Auch sollten Fonds, die nur einen geringen Prozentsatz Ihres Fondsvolumens in nachhaltige Titel investieren, die Bezeichnung „nachhaltig“ weder im Fondsprospekt noch als Marketing-Instrument verwenden dürfen. Denn „Green-Washing“ ist Betrug.</p>
<p style="text-align: justify;">Ökofinanz-21 e.V.  fordert die verantwortlichen Politiker auf, endlich auch in diesem Bereich gesetzliche Regeln zu formulieren, damit Anleger und Berater darauf vertrauen können, dass das was draufsteht auch drin ist!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Jahre Riester-Rente: Reparaturflicken ohne dauerhaften Nutzen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 08:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Scheulen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Kaufkraft Reparaturflicken]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Riester]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Euphorie über die staatlich geförderte Altersvor-sorge (&#8220;Riester-Rente&#8221;) ist schon länger verflogen. 10 Jahre nach deren Einführung sind Anlass genug, eine kritische Zwischenbilanz zu ziehen.Die Neuausrichtung der gesetzlichen Rentenversiche-rung war lange überfällig gewesen. Die demografische Entwicklung (weniger Kinder, mehr Alte, höhere Le-benserwartung, späterer Beginn des Erwerbslebens) hatten schon in den 80er Jahren dazu geführt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Euphorie über die staatlich geförderte Altersvor-sorge (&#8220;Riester-Rente&#8221;) ist schon länger verflogen. 10 Jahre nach deren Einführung sind Anlass genug, eine kritische Zwischenbilanz zu ziehen.<span id="more-732"></span>Die Neuausrichtung der gesetzlichen Rentenversiche-rung war lange überfällig gewesen. Die demografische Entwicklung (weniger Kinder, mehr Alte, höhere Le-benserwartung, späterer Beginn des Erwerbslebens) hatten schon in den 80er Jahren dazu geführt, dass die laufenden Versicherungsbeiträge nicht mehr ausreich-ten, die Renten zu bezahlen. 30% Staatszuschuss war nötig. In den 90er Jahren sattelte die Regierung Kohl noch Leistungen drauf. Die Deutsche Rentenversiche-rung musste für Dinge aufkommen, die mit der Wiedervereinigung zu tun hatten, für die aber nie Beiträge eingezahlt worden waren. Eine fatale Fehlsteuerung!<br />
Die Rentenformel wurde neu berechnet. Das führt dazu, dass das Niveau der Renten tendenziell im Vergleich zur Entwicklung der Einkommen absinken muss. Es sei denn, man erhöht die Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Das wollte man auf gar keinen Fall. Die späteren Rentner/innen sollten selbst bezahlen. Dafür sollte diese Lücke die so genannte Riester-Rente schließen &#8211; schmackhaft gemacht mit anfangs sehr geringen Beiträgen (1% vom Bruttolohn) und staatlichen Zulagen. Seit 2008 sind es konstant 4%. Davon zahlt der Staat jährlich fixe Zulagen von 154 pro &#8220;zulageberechtigten&#8221; Erwachsenen und 185 EUR je Kind bzw. 300 EUR für je-des Kind, das nach dem 1.1.2008 geboren worden ist. Je niedriger das Gehalt, umso höher also die Förderquote.<br />
So weit so gut. Kritisiert werden in der aktuellen Debatte meist folgende Schwachstellen:<br />
1.    Das Verfahren zur Beantragung der Zulagen ist auf-wändig und führt sehr oft dazu, dass diese Zuschüsse nicht oder nicht in vollem Umfang ausgezahlt werden.<br />
2.    Das angesparte Riester-Vermögen ist bis zur Rente zwar vor fremdem und eigenem Zugriff geschützt. Bei Auszahlung der Renten werden diese jedoch angerechnet, wenn jemand im Alter staatliche Grundsicherung braucht. Das eigene Sparen war dann für die Katz.<br />
3.    Die Kosten für Provision und Verwaltung sind aus Sicht der Verbraucher unterschiedlich hoch, gele-gentlich zu hoch.<br />
4.    Die Versicherer kalkulieren die Lebenserwartung seit einigen Jahren deutlich höher als noch 2002. Dies führt dazu, dass die berechneten Renten deutlich niedriger ausfallen. Die Rentabilität beginnt somit erst, wenn man/frau deutlich älter als 90 wird.<br />
5.    Schließlich finden sich in nicht wenigen Riester-Produkten ethisch höchst fragwürdige Anlagen wie z.B. Wertpapiere von Streubombenherstellern.<br />
6.    10 Jahre nach Einführung haben nur ca. 40% aller Förderberechtigten einen Riester-Vertrag abge-schlossen.<br />
Ausgeblendet werden drei  weitere Aspekte:<br />
7.    Die Gehälter steigen in der Regel Jahr für Jahr ein wenig. Die Förderzulagen sind jedoch eingefroren. Und angesichts der Überschuldung der öffentlichen Haushalte müssen wir davon ausgehen, dass dies auf längere Sicht so bleibt. Also steigt der Riester-Beitrag, der geförderte Teil hingegen, die Förderquote sinkt aber kontinuierlich.<br />
8.    Wenn die Kinder aus dem Haus sind, d.h. wenn kein Anspruch auf Kindergeld mehr besteht, fallen diese Zulagen weg und der Eigenanteil muss entsprechend aufgestockt werden.<br />
9.    Die Inflation mindert die Kaufkraft der ursprünglich errechneten Riester-Rente. Das gilt selbst dann, wenn die Beiträge jährlich mit demselben Prozent-satz steigen wie die Inflationsrate! Denn jede Bei-tragserhöhung berechnet die Mehr-Rente auf Grund einer immer kürzer werdenden Restansparzeit.<br />
Fazit:<br />
•    Die Riester-Rente ist ein Reparaturflicken im System, der je länger, desto weniger nützt. Einen kleinen  Vorteil bedeutet er nur denjenigen, die ein unterdurchschnittliches Gehalt beziehen und viele Jahre von Kinderzulagen profitieren können.</p>
<p>•    Die bislang im Grundsatz  solidarische Sozialversicherung wurde (wie schon in der Krankenversicherung) weiter ausgehebelt &#8211; zu Gunsten der Arbeitgeber.</p>
<p>•    Es gibt begründete Annahmen, dass der Gesamtaufwand (Verwaltung, Provisionen, Zulagen) zu mehr Nutzen, Stabilität und Gerechtigkeit führt, wenn mit dem Geld direkt die umlagenfinanzierte gesetzliche Rentenversicherung gestützt würde.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Populismus statt Fachkunde. Verbraucherschutz muss man richtig machen</title>
		<link>http://www.oekofinanz-21.de/populismus-statt-fachkunde-verbraucherschutz-muss-man-richtig-machen/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Scheulen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die SPD-Fraktion im Bundestag hat eine Gesetzesinitiative eingebracht, mit der die Honorarregelung für Finanzberater als  Standard durchgesetzt werden soll. Begründet wird dies hauptsächlich damit, dass nur so eine verbrauchergerechte Beratung gewährleistet werden könne. In dem 12-Punkte-Papier werden Eckpunkte für die Etablierung des Berufsbildes &#8220;Honorarberater&#8221; formuliert. Abgesehen von einigen gravierenden fachlichen Schwächen des Gesetzentwurfs, auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD-Fraktion im Bundestag hat eine Gesetzesinitiative eingebracht, mit der die Honorarregelung für Finanzberater als  Standard durchgesetzt werden soll. Begründet wird dies hauptsächlich damit, dass nur so eine verbrauchergerechte Beratung gewährleistet werden könne.</p>
<p>In dem 12-Punkte-Papier werden Eckpunkte für die Etablierung des Berufsbildes &#8220;Honorarberater&#8221; formuliert. Abgesehen von einigen gravierenden fachlichen Schwächen des Gesetzentwurfs, auf die weiter unter noch eingegangen wird, müssen wir als Verband unabhängiger  Berater/innen Einspruch erheben.<span id="more-716"></span></p>
<p>Die Regierungsmehrheit hat am 23.01.2012 die weitere Beratung dem Finanzausschuss zugewiesen. Zuvor  schon hatte das Verbraucherschutzministerium (BMELV) einen 10-Punkte-Plan für einen besseren Anlegerschutz in die Debatte gebracht. Ökofinanz-21 hat in einem ausführlichen Votum zu den Fragen einer fairen Lösung für Anleger/innen und Berater/innen Position bezogen (<a href="http://www.oekofinanz-21.de/populismus-statt-fachkunde-verbraucherschutz-muss-man-richtig-machen/votum-zur-spd-initiative-2012-01-23-2/" rel="attachment wp-att-727">Download hier</a>.) Am Schluss heißt es darin:</p>
<p>&#8220;Wir von ökofinanz-21 wollen den Weg zu einer geregelten und fairen Finanzberatung konstruktiv begleiten und mitgestalten.</p>
<ul>
<li>Wir können uns vorstellen, dass es für eine mehrjährige Übergangszeit Hybridlösungen für Beraterinnen und Berater gibt. Das bedeutet: Dem Kunden bzw. Auftraggeber werden vor Beginn einer Beratung beide Wege (Courtage oder Honorar) mit allen Folgen (Haftung!) vorgestellt. Dazu gehört ein Kostenvoranschlag, ähnlich wie wir es von Handwerkerleistungen oder beim Zahnarzt kennen.</li>
<li>Kommt es nach der Honorarberatung zu einer Produktvermittlung, die Provision beinhaltet, so kann/muss diese verrechnet werden. Diese &#8220;Hybridlösung&#8221; ist solange erforderlich, als es keine reinen Netto-Produkte am Markt gibt. Die Offenlegung aller Kosten ist logischerweise unabdingbar.</li>
<li>Jede Beraterin / Jeder Berater hat die Freiheit, den Preis für ihre/seine Dienstleistungen selbst festzulegen. Sie/Er wird verpflichtet, diesen &#8220;Preisaushang&#8221; zu veröffentlichen und den Interessenten zusammen mit der Erstinformation bzw. den AGB auszuhändigen.</li>
<li>Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbraucherorganisationen haben die Aufgabe, eine sozialverträgliche Lösung zu erarbeiten, die allen Menschen den Zugang zu einer qualifizierten Finanz- und Vorsorgeberatung ermöglicht. Diese Subventionierung muss im Gegenzug sicherstellen, dass die zugelassenen Finanzberaterinnen und -beratern ein auskömmliches Honorar erhalten.&#8221;</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Europa ist (uns) teuer</title>
		<link>http://www.oekofinanz-21.de/im-herbst-der-entscheidungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 23:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Scheulen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkapitalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Kipp-Punkte]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaps]]></category>
		<category><![CDATA[Panikblüte]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsschirm]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Krisenkarussell ist erneut in Fahrt gekommen. Die Finanzmärkte beweisen täglich eindrucksvoll, wie sehr sie sich von der realen Wirtschaft abgekoppelt haben. Dabei greift es zu kurz, die Schuld allein den Banken zuzuweisen. Ebenso falsch ist das wohlfeile Politiker-Bashing, die nichts auf die Reihe kriegen. Und auch das Lamento über die unersättliche Gier der Reichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oekofinanz-21.de/wp-content/uploads/2011/11/Krise-Crash.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-614" title="Krise-Crash" src="http://www.oekofinanz-21.de/wp-content/uploads/2011/11/Krise-Crash-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Das Krisenkarussell ist erneut in Fahrt gekommen. Die Finanzmärkte beweisen täglich eindrucksvoll, wie sehr sie sich von der realen Wirtschaft abgekoppelt haben. Dabei greift es zu kurz, die Schuld allein den Banken zuzuweisen. Ebenso falsch ist das wohlfeile Politiker-Bashing, die nichts auf die Reihe kriegen. Und auch das Lamento über die unersättliche Gier der Reichen beschreibt nur eines von mehreren Symptomen der chronischen Krankheit unseres Systems.</p>
<p>Solange es Wachstum gibt, solange alle Akteure im großen Spiel mitmachen, solange sich die überschuldeten Staaten und die unterfinanzierten Banken noch halbwegs trauen und sich gegenseitig Kredit geben und für einander bürgen, solange funktioniert alles &#8211; irgendwie. Irgendwann kommt man an &#8220;tipping points&#8221;. Das gibt es in der Natur, wenn überdüngte Gewässer umkippen &#8211; wie demnächst womöglich der Dümmer See in Niedersachsen. Vor den Kipp-Punkten im Klimasystem unserer Erde warnen Forscher, wenn wir weiterhin mit Treibhausgasen unsere Atmosphäre zerstören.</p>
<p><strong>Kipp-Punkte</strong></p>
<p>Solche Kipp-Punkte kennen wir inzwischen auch aus der Finanzwelt. 2000 platzte die so genannte Dotcom-Blase und schickte die Aktienkurse 30 Monate auf Talfahrt. In den USA erfanden findige Investmentbanker ein System von verschachtelten Schuldtiteln, als die Krise auf dem Häusermarkt sich zu einer Katastrophe entwickelte. Der Fall des Hauses Lehman am 15.9.2008 bezeichnet einen neuen tipping point: Dieser Zusammenbruch drohte das ganze Kartenhaus des globalen Finanzkapitalismus zum Einsturz zu bringen.</p>
<p>In wenigen Wochen wurden Garantien, Bürgschaften und Konjunkturprogramme national und international konstruiert, die den Kollaps (vorerst) verhinderten. Nach wenigen Monaten brummte die Konjunktur wieder, was auch Fachleute erstaunlich fanden. In der Biologie spricht man von Panikblüte, wenn eine Pflanze kurz vor ihrem unweigerlichen Absterben noch einmal in voller Blüte steht. Der damalige Bundeswirtschaftsminister Brüderle schwärmte vom &#8220;Aufschwung XL&#8221;.</p>
<p>Das ist erst gerade ein Jahr her. Der Preis war und ist ein Wechsel auf die Zukunft: alles auf Pump. Schlechte, &#8220;toxische&#8221; Papiere wurden mit einem Buchhaltertrick in Bad Banks ausgelagert.</p>
<p><strong>Feuer unterm Dach</strong></p>
<p>Das konnte nicht gut gehen. Nach und nach, in immer kürzeren Abständen werden die sprichwörtlichen Leichen nach oben geschwemmt. Die US-Wirtschaft ist ein Koloss auf tönernen Füßen. Die Unwuchten im Euro-Raum werden zur Bedrohung für das ganze Gefüge in Europa. Der Scheinwerferspot richtete sich nach Irland, Portugal und Spanien plötzlich auf Griechenland, wo bereits Feuer unterm Dach war. Wie in mittelalterlichen deutschen Städten gab es keine Brandmauern: Man spricht von höchster Ansteckungsgefahr.</p>
<p>Der Ernst der Lage lässt sich nicht mehr leugnen. Mit abermals unglaublicher Eile einigten sich die wichtigsten Akteure auf der Bühne (Politik, EZB und IWF) auf gigantische Rettungsschirme. Diese werden dann im Nachgang noch einmal gehebelt. Scheingeld wird also nochmals aufgeblasen.</p>
<p>Die eingeleiteten Maßnahmen hebeln nicht nur fiktives Geld, sie hebeln auch die Demokratie aus. Die slowakische Regierung opferte ihre Existenz für die Zustimmung zum Euro-Rettungspaket. Die neue griechische Regierung ist nicht vom Volk gewählt, sondern von außen oktroyiert. Und Berlusconi wurde nicht schon längst durch die Opposition gestürzt, sondern durch die Mächtigen, die sich in Brüssel versammelten.</p>
<p><strong>Zeit gekauft &#8211; zum Nachdenken und Umsteuern</strong></p>
<p>Man mag darüber spotten, dass die in der EU beschlossenen Maßnahmen nur einen Zeitgewinn bringen. Angesichts der Dramatik der Verwerfungen ist das schon sehr viel. Denn tragfähige Lösungen, wie man aus dem Schlamassel der Staatsverschuldung herauskommt, sind nicht in wenigen Tagen zu finden. Und dann müssen sie auch noch von allen getragen werden – von Athen bis Berlin, von London bis Rom, von Regierungen und Parlamenten, von der Wirtschaft und nicht zuletzt den Bürgerinnen und Bürgern.</p>
<p>Wir alle sitzen im Boot. Manche haben von der EU und dem Euro mehr profitiert (z.B. Deutschland), andere weniger (z.B. Portugal). Jetzt merkt auch der Letzte, dass das Boot mehrere Lecks hat, falsch beladen wurde und keinen klaren Kurs hat.</p>
<p><strong>Europa ist (uns) teuer</strong></p>
<p>Ein Ausstieg wäre fatal. Reparaturen sind möglich, sie sind aufwändig und sie sind teuer. So oder so: umsonst ist eine Grundsanierung nicht zu haben, nicht für die Griechen, Spanier, Portugiesen und Italiener &#8211; auch für uns nicht. Aber ein Zerfall des Projekts Europa, das gerade erst begonnen worden ist, wäre katstrophal und hätte unkalkulierbare Folgen.</p>
<p>Unbestritten wurde in der Vergangenheit vieles mit heißer Nadel gestrickt. Manchmal wurde der zweite Schritt vor dem ersten getan (z.B. Euro-Einführung). Statt reguliert wurde dereguliert. Aus Fehlern kann man lernen.</p>
<p>Die jetzige Not könnte der Idee eines freien Europa neuen Schwung geben. Dann war am Ende alles ein Gewinn für alle, nicht nur teuer. Denn &#8220;teuer&#8221; bedeutet urspünglich, dass es etwas &#8220;wert&#8221; ist. In diesem Sinne sollte uns ein friedliches, vielfältiges und demokratisches Europa lieb und teuer sein.</p>
<p><em>Ingo Scheulen</em></p>
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		<title>Mikrofinanzen &#8211;  Die andere Antwort auf Armut und Entwicklung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 18:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Scheulen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltiges Investment]]></category>
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		<description><![CDATA[2006 wurde der Friedensnobelpreis an den Muhammad Yunus und die von ihm gegründete Grameen-Bank verliehen. Erst dann nahm man hierzulande wahr, dass sich seit Jahrzehnten eine alternative Entwicklungsfinanzierung entwickelt hatte. Karitative, kirchliche und andere Non-Profit-Organisationen begleiten seit langem Wege aus der Armut – unabhängig vom Wohl und Wehe der Entwicklungshilfe aus den Industriestaaten. Mikrofinanzinstitute gehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><strong></strong><strong>2006 wurde der Friedensnobelpreis an den Muhammad Yunus und die von ihm gegründete Grameen-Bank verliehen. Erst dann nahm man hierzulande wahr, dass sich seit Jahrzehnten eine alternative Entwicklungsfinanzierung entwickelt hatte. Karitative, kirchliche und andere Non-Profit-Organisationen begleiten seit langem Wege aus der Armut – unabhängig vom Wohl und Wehe der Entwicklungshilfe aus den Industriestaaten. Mikrofinanzinstitute gehen noch einen anderen Weg.</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Mit sozialem Engagement, Bildung und letztlich auch Geld können sich arme Menschen eine eigene wirtschaftliche Existenz aufbauen. Ganz überwiegend sind es Frauen, oft in Kooperativen, die über Kleinstkredite einen Zugang zum nötigen Geld bekommen. Da die Kreditvergabe mit Beratung und sozialer Vernetzung verbunden ist, werden rund 97% der Darlehen zurückgezahlt – eine Quote, von der deutsche Banken träumen.</p>
<p>In den letzten Monaten erleben wir zum wiederholten Mal, dass uns die undurchsichtigen, hochriskanten und nicht selten unsauberen Deals an den Finanzmärkten in eine unsichere Zukunft führen. Immer mehr Anleger und Sparer sind verärgert und verunsichert. Sind Mikrofinanzfonds eine Alternative? Wir fragten dazu <strong>Edda Schröder</strong>, die Initiatorin des neuen <span style="color: #000000;">Invest In Visions Microfinance Fonds.</span></p>
<div id="attachment_617" class="wp-caption alignright" style="width: 100px"><a href="http://www.oekofinanz-21.de/wp-content/uploads/2011/11/Schroeder-Edda.jpg"><img class="size-full wp-image-617" title="Schroeder Edda" src="http://www.oekofinanz-21.de/wp-content/uploads/2011/11/Schroeder-Edda.jpg" alt="" width="90" height="68" /></a><p class="wp-caption-text">Edda Schröder, Invest-in-Visions GmbH</p></div>
<p align="JUSTIFY"><em>Frau Schröder, Sie haben den deutschen Markt mit einem neuen Anlageprodukt bereichert. Erstmals wurde mit dem „</em><span style="color: #000000;"><em>Invest In Visions Microfinance Fonds“ diese Anlageklasse </em></span><em>zum freien Vertrieb in Deutschland zugelassen. Inwiefern sehen Sie darin eine Alternative zum spekulativen und hochriskanten Finanzmarkt?</em></p>
<p align="JUSTIFY">E.S.: Meiner Ansicht nach sind Mikrofinanzfonds eine besondere Anlageform und eine echte Alternative. Die sehr geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen (Aktien als auch Renten), die geringe Volatilität (ca. 0,3) und die in der Vergangenheit stetige Rendite unterscheidet diese Anlageklasseklasse vom herkömmlichen Finanzmarkt. Hinzu kommt die „soziale Rendite“:  Wirtschaftlich aktive Menschen in den Entwicklungsländern haben oft keinen oder nur einen erschwerten Zugang zu Banken. Mikrofinanzinstitute ermöglichen ihnen dies durch kleine Geschäftskredite, die in einem überschaubaren kurzen Zeitraum bedient werden können. Damit wird es „armen Leuten“ ermöglicht, ein tragfähiges Einkommen zu generieren.</p>
<p align="JUSTIFY"><em>Ist der „</em><span style="color: #000000;"><em>Invest In Visions Microfinance Fonds“ nur etwas für Großinvestoren</em></span><em>? </em></p>
<p align="JUSTIFY">E.S.: Durchaus nicht. Der Fonds eignet sich sowohl für private als auch für institutionelle Anleger mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont. Mikrofinanzen sind eine konservative, ruhig verlaufende Anlageklasse, die als Beimischung sehr gut geeignet ist. Da der Fonds inzwischen von der BaFin geprüft und zugelassen ist, können ihn Privatanleger bereits ab 100 EUR über alle Depots beziehen.</p>
<p align="JUSTIFY"><em>Ist es denn nachhaltig und ethisch verantwortlich, durch Geldverleih in Entwicklungsländern zu verdienen? </em></p>
<p align="JUSTIFY">E.S.: Kofi Annan sagte schon 2005: es handelt sich hierbei um ein Geschäftsmodell, nicht um Wohltätigkeit. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Konzept der Mikrofinanz. Meiner Ansicht nach kann dieses Konzept langfristig nur funktionieren, wenn alle Beteiligten davon leben können. Wenn ein Mikrofinanzinstitut nicht profitabel ist (wir reden nicht über Gewinnmaximierung), kann es nicht existieren und den Mikrounternehmer langfristig keine Kredite vergeben. Außerdem ist das Geldinstitut auch selbst Arbeitgeber für viele Menschen. Gerade aufgrund der Rentabilität ist das Konzept nachhaltig. Es gibt zahllose Beispiele dafür, dass die in der Vergangenheit praktizierte Entwicklungshilfe oftmals nicht nachhaltig war.</p>
<p align="JUSTIFY"><em>Wie kann ich als Anleger sicher sein, dass mein Geld auch das tut, was mir versprochen wird?</em></p>
<p align="JUSTIFY">E.S.: Wir versuchen so transparent wie möglich zu sein. Bei der Auswahl der Mikrofinanzinstitute spielen neben den reinen Zahlen (Bilanzen etc.) auch soziale Fragen eine wichtige Rolle. Wir fragen z.B., wie der Kreditprozess verläuft, wie Kunden ausgewählt werden, wie die Rückzahlungsmöglichkeiten sichergestellt werden können, was die Kunden mit den Geldern machen. Dieses überprüfen wir durch Stichproben, wenn wir vor Ort sind. Des Weiteren erhalten wir regelmäßige Berichte der Mikrofinanzinstitute. Letztlich ist aber das gegenseitige Vertrauen die Grundlage, ohne die es nicht geht.</p>
<p align="JUSTIFY">© ökofinanz-21. <em>Das Interview führte Ingo Scheulen (ökofinanz-21 e.V.) am 19.10.2011.</em></p>
<p align="JUSTIFY">Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Webseite <span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.mikrofinanzwiki.de/" target="_top"><span style="color: #000000;">http://www.mikrofinanzwiki.de/</span></a></span>.</p>
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		<title>2010 &#8211; wieder mehr Treibhausemissionen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 20:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Scheulen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Treibhausemissionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Während wir uns in Deutschland in den letzten Monaten auf den Atomausstieg konzentriert haben, ging der Klimawandel unterdessen weiter. Homo sapiens bläst unverdrossen Treibhausgase in die sensible Hülle des Planeten. 2010 ist der CO2-Ausstoß weltweit um 5,5% gestiegen – auf 30,6 Gigatonnen. Deutschland war mit einem Plus von 6% dabei! &#8220;Das sind die schlimmsten Nachrichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während wir uns in Deutschland in den letzten Monaten auf den Atomausstieg konzentriert haben, ging der Klimawandel unterdessen weiter. Homo sapiens bläst unverdrossen Treibhausgase in die sensible Hülle des Planeten. 2010 ist der CO2-Ausstoß weltweit um 5,5% gestiegen – auf 30,6 Gigatonnen. Deutschland war mit einem Plus von 6% dabei!<br />
<span id="more-79"></span><a href="http://www.oekofinanz-21.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3965.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-529" title="mehr Treibhaus" src="http://www.oekofinanz-21.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3965-e1314733019423.jpg" alt="" width="640" height="334" /></a></p>
<p>&#8220;Das sind die schlimmsten Nachrichten zum Thema Klima&#8221;, erklärte Ende Mai IEA-Chefökonom Faith Bristol gegenüber dem ‚Guardian’ (UK). &#8220;Es wird zu einer außerordentlichen Herausforderung, wollen wir das Ziel noch erreichen und die Klimaerwärmung unter zwei Grad halten.&#8221;</p>
<p>· Die Energiewende zielstrebig umzusetzen, erfordert nicht nur den Willen von Politik und Wirtschaft, sondern auch Geld, viel Geld. Die Anlage in konkrete Projekte und in Investmentfonds, die diese Aufgaben unterstützen, ist nicht nur sinnvoll und auf mittlere Sicht rentabel. Sie ist auch dringend nötig.</p>
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		<title>ehrlich Schwein sein:</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 15:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Scheulen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalanlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Prosperia Mephisto I &#8211; &#8220;der Sündenfonds&#8221; Nein, kein Scherz: Die Initiatoren des Beteiligungsfonds Mephisto I werben offen damit, mit Investitionen in die &#8220;sieben Todsünden&#8221; viel Geld zu machen. Das ist nicht neu. Neu aber ist, dass so offen und offensiv damit geworben wird. In seltener Offenheit sollen die Anleger „sündige“ Superrenditen erzielen, indem ihr Geld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Prosperia Mephisto I &#8211; &#8220;der Sündenfonds&#8221;</h2>
<p>Nein, kein Scherz: Die Initiatoren des Beteiligungsfonds Mephisto I werben offen damit, mit Investitionen in die &#8220;sieben Todsünden&#8221; viel Geld zu machen. Das ist nicht neu. Neu aber ist,<br />
<span id="more-78"></span><br />
dass so offen und offensiv damit geworben wird.</p>
<p>In seltener Offenheit sollen die Anleger „sündige“ Superrenditen erzielen, indem ihr Geld in Unternehmen gesteckt wird, die sich mit Rüstung, Luxusgütern, Spielsucht, „Erwachsenenunterhaltung“, Tabak, Alhohol usw. befassen.</p>
<p>Klar &#8211; mit Menschen- oder Drogenhandel könnte man noch viel mehr Geld machen &#8230; Blöderweise darf man damit nicht werben, weil es da gewisse Gesetze gibt. Waffenhandel aber ist erlaubt und von vielen erwünscht. Deutschland ist immerhin drittgrößter Waffenexporteur weltweit. Auf der weltgrößten Militärmesse IDEX (International Defence Exhibition) präsentierten sich im Februar 2011 70 deutsche Aussteller dem interessierten Fachpublikum.</p>
<p>Wie heißt es doch in der &#8216;Todesfuge&#8217; von Paul Celan: &#8220;Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abschalten und Umsteuern. Zügig.</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 13:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Scheulen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiewende]]></category>

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		<description><![CDATA[Good News &#8211; Bad News Endlich, der Ausstieg aus der Hochrisiko-Technologie ist beschlossen. Schlimm, dass 25 Jahre nach Tschernobyl erst erst ein neuer &#8220;völlig unwahrscheinlicher&#8221; GAU in Fukushima passieren musste, bis die Verfechter der Atomenergie sich dem Druck gebeugt haben. Genügte der hunderttausendfache Protest gegen die Laufzeitverlängerung nicht? Jetzt geht es an die Arbeit. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Good News &#8211; Bad News</h2>
<p><a href="http://www.oekofinanz-21.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/WPP_Panorama.jpg"><img class="size-large wp-image-519 alignleft" title="WPP_Panorama" src="http://www.oekofinanz-21.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/WPP_Panorama-1024x364.jpg" alt="" width="640" height="227" /></a></p>
<p>Endlich, der Ausstieg aus der Hochrisiko-Technologie ist beschlossen. Schlimm, dass 25 Jahre nach Tschernobyl erst erst ein neuer &#8220;völlig unwahrscheinlicher&#8221; GAU in Fukushima passieren musste, bis die Verfechter der Atomenergie sich dem Druck gebeugt haben. Genügte der hunderttausendfache Protest gegen die Laufzeitverlängerung nicht?</p>
<p>Jetzt geht es an die Arbeit. Der Umstieg in eine zukunftsfähige Energieversorgung, die unser Klima nicht weiter zerstört, ist machbar. Dazu braucht es aber noch sehr viel Kraft und Ausdauer.</p>
<p>Fangen wir endlich an. Sonst läuft uns die Zeit davon. Und der Preis wäre unbezahlbar.</p>
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		<title>2011 wird ein schwieriges Jahr</title>
		<link>http://www.oekofinanz-21.de/2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 10:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Scheulen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Finanzkrise scheint auf dem Börsenparkett lange vorbei. Die Weltwirtschaft im Ganzen schien sich zu erholen. Bis Februar. Und bis zum 11. März. Welche wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Folgen die Umwälzungen im nordafrikanisch-arabischen Raum haben werden, vermag niemand abzuschätzen. Die Dreifach-Katastrophe, die das japanische Volk heimgesucht hat, bleibt nicht auf Japan beschränkt. Nun ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Finanzkrise scheint auf dem Börsenparkett lange vorbei. Die Weltwirtschaft im Ganzen schien sich zu erholen. Bis Februar. Und bis zum 11. März.</p>
<p>Welche wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Folgen die Umwälzungen im nordafrikanisch-arabischen Raum haben werden, vermag niemand abzuschätzen.<br />
<span id="more-75"></span><br />
Die Dreifach-Katastrophe, die das japanische Volk heimgesucht hat, bleibt nicht auf Japan beschränkt.</p>
<p>Nun ist ein „neues Fass aufgemacht“ worden: Nach langem Zögern soll das Regime Gaddafi mit „Odyssey Dawn“ doch noch am weiteren Krieg gegen das eigene Volk gehindert werden. Bislang ist der Ausgang noch ungewiss.</p>
<p>Daher sind kurzfristige Vorhersagen für die Finanzmärkte unmöglich, zumal sich die Börsen nicht als verlässliche Barometer erwiesen haben.</p>
<p>Auch langfristig solide Trends beim nachhaltigen Wirtschaften (und Geld Anlegen) werden in den kommenden Monaten gestört werden durch aktuelle Krisen. Flexible Anlagestrategien mit breiter Streuung und &#8211; sofern möglich – Absicherungsinstrumenten sind angesagt. Hier ist hohe Kunst in der Beratung gefragt.</p>
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